Object Manipulation

Exportieren von Datensätzen

Allgemeines

Die mit dieser Applikation erstellten 3D-Objekte werden gespeichert und können von anderen Elements innerhalb des Workflows für weitere Planungs- und Bearbeitungsschritte verwendet werden. Diese Objekte können auch für den Gebrauch mit Dritthersteller-Applikationen exportiert werden.

Brainlab empfiehlt, stets die Funktionen DICOM RT Export, DICOM Burned-In Export und Anatomical Mapping installiert zu lassen. Beide Exportfunktionen stehen im Content Manager zur Verfügung.

Exportieren von DICOM RT-Daten

Mit der DICOM-RT-Exportfunktion werden DICOM-Daten in ein DICOM-RT-spezifisches Format konvertiert und an einen vorkonfigurierten DICOM-Netzwerkknoten zur weiteren Verarbeitung mit Drittherstellersystemen exportiert.

Beim DICOM-RT-Export wird die DICOM-Merge-Bibliothek als Transferprotokoll für Drittherstellersysteme verwendet. DICOM erleichtert die allgemeine Interoperabilität zwischen den Systemen unterschiedlicher Hersteller. Durch den DICOM-RT-Export wird die aktuellste Untergruppe von DICOM-Objekten zur Verfügung gestellt, um den Datentransfer digitaler Bilder, graphischer und bildfreier Daten zwischen zwei oder mehreren Systemen zu erleichtern.

DICOM speichert eine bestimmte Anzahl an Punkten, die für die Rekonstruktion von Konturen verwendet werden. Aufgrund von verschiedenen Algorithmen, die von unterschiedlichen Systemen verwendet werden, variiert die tatsächliche Darstellung der Konturen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, jedoch ausschließlich in geringem Umfang. Dennoch können diese unterschiedlichen Auswertungen zu leichten Deformationen der Konturen sowie zu unterschiedlichen Volumengrößen führen. Überprüfen Sie die Strukturen nach dem Import auf ein Drittherstellersystem daher sorgfältig.

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Exportieren von 3D-Objekten und Anmerkungen

Während des Exports werden 3D-Objekte und Anmerkungen in ein sogenanntes „DICOM RT Structure Set“-Format konvertiert. Dabei werden Objekte entsprechend des zugehörigen Bilddatensatzes oder eines in der aktuellen Auswahl enthaltenen fusionierten Bilddatensatzes konvertiert.

Es gibt zwei mögliche Konfigurationen für den Export von 3D-Objekten und Anmerkungen:

  1. Standardkonfiguration: Alle Objekte werden im Kontext des Originalbilddatensatzes exportiert, in dem sie erstellt wurden. Wenn der ursprüngliche Bilddatensatz nicht für den Export ausgewählt wurde, wird der aktuellste CT-Bilddatensatz, der mit dem ursprünglichen Bilddatensatz fusioniert ist, als Basisdatensatz für den Export ausgewählt. Wenn ausschließlich MR-Bilddatensätze ausgewählt wurden, wird der Datensatz mit dem größten Volumen und der kleinsten Voxelgröße verwendet. Wenn keine fusionierten Bilddatensätze zum Export ausgewählt wurden, wird der Export abgebrochen.
  2. Alle Objekte werden in den aktuellsten, für den Export ausgewählten CT-Daten erstellt. Objekte, die nicht mit diesem CT-Bilddatensatz fusioniert sind, werden nicht exportiert. Wenn Sie die Standardeinstellungen ändern möchten, wenden Sie sich bitte an den Brainlab-Kundendienst.
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Interpretation der Konturen

Vorsichtshinweis
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Exportfunktion Burned-In Dataset

Die DICOM-Exportfunktion Burned-In Dataset integriert die Konturen eines segmentierten Objekts dauerhaft in eine DICOM-MR-Bildserie und erstellt so eine neue DICOM-Bildserie. Diese Funktionalität steht nur für exakt ein segmentiertes Objekt zur Verfügung, das mit exakt einer DICOM-MR-Bildserie kombiniert wird. DICOM-konforme Dritthersteller-Applikationen können diese Bilder laden und die Inhalte wieder erstellen (z. B. anhand von Schwellwert-Algorithmen).

Nach Abschluss des Exports ist die neu erstellte DICOM-Bildserie leicht anhand ihres Serienkommentars „BURNED-IN‟ erkennbar und zusammen mit den Originalpatientendaten abgelegt.

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Art.-Nr.: 60917-43DE

Data de publicação: 2017-11-02